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Abstimmung 23. September 2012


Das Stimmvolk spricht sich gegen einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen für alle aus. Mit grossem Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beim Schutz vor Passivrauchen keine einheitliche Regelung wünschen und nicht alle Arbeitnehmenden der Schweiz gleichermassen vor dem gesundheitsschädigenden Passivrauchen schützen wollen.

Aus gesundheitlicher Perspektive ist das Abstimmungsergebnis ein Rückschlag. Das Nein bedeutet, dass nach wie vor bis zu 30‘000 Gastroangestellte im Rauch arbeiten müssen. Die Initiantinnen und Initianten sind darüber enttäuscht, dass die Gesundheit gewisser Berufsgruppen als weniger wertvoll taxiert wird als bei anderen Angestellten. Nebst den gesundheitlichen Folgen bleiben mit dem Nein für Gastronomiebetriebe unterschiedliche Wettbewerbsbedingungen bestehen.

Heute ist in acht Kantonen die Lösung in Kraft, wie sie die Initiative gefordert hat. Die Lungenliga sieht im Abstimmungsergebnis eine Zustimmung zur heute geltenden Regelung, in der die Kantone weiterführende Bestimmungen zum Schutz vor Passivrauchen erlassen können. Der Volksentscheid wird von den Initiantinnen und Initianten selbstverständlich akzeptiert.

Ein herzliches Dankeschön!

Wir möchten an dieser Stelle allen Beteiligten herzlich danken, die sich für einen wirksamen Schutz vor Passivrauchen engagiert haben!


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